Lindener Wappen

Rundgang: „Linden für Anfänger*innen“

Lindener Wappen

Lindener Wappen

Nach dem Vortrag bietet der folgende Rundgang durch das Quartier Einblicke zur Entwicklung und Veränderung Lindens

Am Samstag, den 4.5.2019 um 14 Uhr:
Rundgang mit Jonny Peter zur Geschichte Lindens: „Linden für Anfänger*innen“,
Treffpunkt: Rathaus am Lindener Marktplatz, Dauer 2 Std.

In der Reihe „Linden für Anfänger*innen“ bietet Jonny Peter (Quartier e.V.) mit einem Vortrag und dann mit einem Rundgang einen Überblick über die Geschichte und Entwicklung Lindens.
Von den Anfängen als kleines Bauerndorf, den Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg, den Anlagen des Küchengartens und von-Platen-Gartens bis zum schönsten Dorf im Königreich Hannover geht die bewegte Geschichte Lindens. Dann folgt die Industrialisierung mit der Errichtung zahlreicher riesiger Fabriken und der Bebauung Lindens mit Arbeiterwohnungen. 1920 wird Linden mit Hannover vereinigt. …

Weberstrasse

Weberstrasse

Nach dem 2. Weltkrieg finden weitere große Veränderungen durch die städtebauliche Sanierung ab den 1970er Jahren und die wirtschaftliche Aufgabe zahlreicher Großbetriebe sowie vieler kleiner Geschäfte statt. Nach Linden ziehen viele arme Menschen ausländischer Herkunft und dann auch viele Studierende. In den letzten Jahren ist aus dem armen, ehemaligen Arbeiterquartier dann ein Multi-Kulti-Viertel und heute ein lebendiger, z.T. schicker Stadtteil geworden.

Einladung Lost in Time and Space

Helmut Hennig: „Lost in Time and Space“

Einladung Lost in Time and Space

Einladung Lost in Time and Space

Im Rahmen der Licht- und Klanginstallation ‚FARBENKOSMOS‘ im Küchengartenpavillon haben Quartier e.V., kik.kunst in kontakt und ABENDROTKONZERTE mit dem Künstler Helmut Hennig eine Konzert- und Klangreihe entwickelt, die Klangkünstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit bietet, einen ganz besonderen Licht- und Farbraum mit tonalen Schwingungen zu füllen. ‚Lost in Time and Space‘  ist ein  Konglomerat aus Farbprojektionen und Klangexperimenten, die die besondere Architektur des Küchengartenpavillons und die außergewöhnliche Akustik des Kuppelgewölbes nutzt, um eine einzigartige Erlebniswelt zu schaffen.

Jens Lüpke: Vibraphone
Darjush Davar: Eclectic Guitar
Helmut Hennig: digitale Klangfragmente
Fr. 29.3.2019, 19 – 20 Uhr, Küchengartenpavillon, Lindener Bergfriedhof
Der Eintritt ist frei

Tipp: In der Dämmerungsphase (ab 18:30) kann der Küchengartenpavillon von allen 4 Seiten
als überdimensionales, farbiges Leuchtobjekt wahrgenommen werden.

Quartier e.V. wird institutionell unterstützt durch die LHH Hannover, Fachbereich Bildung und Qualifikation.
Ausstellungsplakat Helmut Hennig

Helmut Hennig: „Farbenkosmos“

Ausstellungsplakat Helmut Hennig

Ausstellungsplakat Helmut Hennig

Ein begehbarer Licht- und Klangraum von Helmut Hennig im Küchengartenpavillon vom 15.03. bis 12.05.2019

Schon bei bedecktem Himmel und zunehmend mit der Dämmerung, wird die Installation von außen durch die mit milchiger Folie verkleideten Fenster sichtbar.
Irgendetwas ist neuerdings am Küchengartenpavillon anders als sonst auf dem Lindener Bergfriedhof. So ahnt es der zufällige Spaziergänger.
Die kaleidoskopisch gespiegelten Fensterprojektionen von Quallen, in einer überzeichneten Farbigkeit, lassen von ihrer Symmetrie her eine in sich schlüssige Darstellung in die Außenwelt scheinen. Die bewegten Bilder werden in einer verlangsamten Projektion ausgestrahlt und trotzdem als lebendige Lebewesen ausfindig gemacht. Erst bei detaillierter Vergrößerung avancieren die Objekte zu überdimensionalen Pop-Art Malereien, wie sie aus den siebziger Jahren bekannt sind.
Der Küchengartenpavillon wird zu den bekannten Öffnungszeiten abends zu einer übergroßen Laterne, deren Umrisse bei aufkommender Dunkelheit verschwinden. Fast mystisch versackt er in die Nacht. Nur die Fenster behaupten sich zunehmend. Bis nach Einbruch der Dunkelheit die Zeitschalteinrichtung alles zum Erlöschen bringt. So soll es sein auf diesem Friedhof. Mit Pietätslosigkeit hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, das lebendige Dahingleiten auf den Projektionsflächen bringt eine neue aber besinnliche Stimmung auf diesen Friedhof. Welche letzte Stätte hat so etwas schon zu bieten? Der Höhepunkt des Tages ist für einen Monat die „Blaue Stunde“ und das zum „Blauen Wunder“.
Der wahre meditative Charakter dieser Licht- und Klanginstallation kommt aber erst innen richtig zu Geltung. Man rücke sich einen Stuhl in die rechte Position, nehme dort Platz und lasse das Spektakel über sich ergehen. Der Raum ist voller Technik. Die Projektion genau auf die vier Fenster abgestimmt. Dazu der Gesang von Walen und anderem Getier aus zwei versetzt arbeitenden Lautsprechern, lassen Kommunikation vermuten. Vier Bildschirme zeigen Videos mit Kurzfilmen von Helmut Hennig.
Er ist ein Techniker mit höchsten Ansprüchen. Seit drei Wochen ist er hier, in den Tagen zwischen unseren Öffnungszeiten, am probieren, das Optimale heraus zu holen. Immer bemüht, seine Vorstellungen und Gedanken mit seiner Technik umzusetzen. Genauigkeit und Erfahrung lassen hier nun ein Ergebnis wahr werden, dass unseren kleinen Raum in ein ganz großes Licht rückt.
Vielen Spaziergängern und Kleingärtnern ist es bereits aufgefallen, was schwer zu vermeiden war. Sie sind stehen geblieben und jetzt gespannt auf die Eröffnung am 15. März um 18:00 Uhr, wenn dann der Licht- und Klangraum begehbar wird.

Öffnungszeiten:
Di, Fr und So ab 15:00 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit,
Sa ab 18:00 Uhr, allerdings nur bei schönem Wetter.

Ab dem 16. April wird es dann anders. Ein paar Tage nach Umstellung auf Sommerzeit wird Helmut Hennig den oberen Raum von innen her abdichten. Dann kann kein Sonnenstrahl herein und nichts dringt mehr nach außen. Alles spielt sich nur noch Innen ab und neue Überraschungen werden sich abwechseln.
Dann gilt wieder Di, Fr und So von 15:00 bis 17:00 Uhr, wie es immer war.
Wir freuen uns auf ihren Besuch.
Ulrich Barth, Quartier e.V.

Quartier e.V. wird institutionell unterstützt durch die LHH Hannover, Fachbereich Bildung und Qualifikation.